Aus beruflichen Gründen bin ich im Juni 1998 nach Esslingen am Neckar umgezogen, sozusagen der Arbeit hinterher. Da sich mir bei meiner neuen Firma die Möglichkeit auftat, entweder nach Düsseldorf oder nach Stuttgart zu ziehen, hab´ ich als Kölner die vernünftigere der beiden Möglichkeiten gewählt......... Wer trinkt denn schon gerne altes Bier? Seht ihr, ich auch nicht, deshalb ging es ins Land des Weizenbiers. Auch im Nachhinein hat sich die Wahl als die bessere herausgestellt, da hier in der Gegend zum Thema Freizeitwert einiges mehr drin ist. Die Schwaben übrigens sind nur halb so schlecht wie ihr Ruf. Auch musste ich leider meine Ämter bei der Johanniter-Unfall-Hilfe Köln zur Verfügung stellen, da in meiner neuen Tätigkeit keine Lücken mehr für ein derart zeitraubendes Hobby sind. Über 16 Jahre war ich dort engagiert, davon 8 Jahre aktiv im Rettungsdienst und zuletzt als Leiter der Auslandshilfe und Bereitschaftsführer der Bereitschaft Köln-Porz. Da ich aber keine halben Sachen mache, lass ich es lieber ganz bleiben und stehe jetzt nur noch als LKW-Fahrer auf der Liste für Auslandstransporte bereit.

 

 

Ich (Thomas), in Köln geboren und aufgewachsen bin seit meiner Ausbildung zum Feinmechaniker und zwei anschließenden spänemachenden Praxisjahren im Kundendienst tätig. Zuerst vier Jahre im Büromaschinenbereich (drucken-kopieren-kuvertieren-wiegen-frankieren) mechanisch und elektronisch und danach sechs Jahre in Sachen Magnet- und Chipkarten weitestgehend elektronisch orientiert unterwegs. Da jedoch auf die Dauer im Maschinenbau die besseren Perspektiven und Aufstiegschancen herrschen, hab´ ich mich wieder zu meinen Wurzeln hin orientiert. Mori Seiki, einer der drei weltweit führenden japanischen Werkzeugmaschinenhersteller (Dreh- und Fräsmaschinen) hat mich als Servicetechniker angestellt, um europaweit den Kundendienst an computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC) durchzuführen. Die Tatsache, das hier fast alles in englisch abläuft, war schon eine ziemliche Umstellung. Aber man gewöhnt sich ja an alles, und ich habe bereits Probleme damit, wenn ich mal einen Kurs auf deutsch halten muß auch die passenden Worte zu finden. Mittlerweile bin ich bei uns im Hause aber auch noch für den Telefonservice, die Spindelreparatur, Kundendienstschulungen und Laservermessungen zur Überprüfung der werksseitigen Toleranzen zuständig. Auf gut deutsch - ich hab´ einen Sack voll Arbeit. Und sollte sich zwischen Nordkapp und Sizilien, Holland und dem Ural dann mal die Gelegenheit zum "Daheimentspannen" bieten, verbringe ich diese bei schönem Wetter zumeist auf dem Moped. Zwischenzeitlich habe ich auch im Fernstudium den Industriemeister Metall Kurs absolviert und leite seit April 2005 das europäische Trainings Center in Stuttgart.